Der Wagen holperte über die Straße, deren Asphalt vom Wurzelwerk der angrenzenden Bäume aufgebrochen worden war. Um sie herum schien es nichts als Wald zu geben. Es war, als würden sie zu einem längst vergessenen Ort fahren.

Plötzlich lichtete sich der Wald zu ihrer Linken und gab den Blick auf einen Zaun, vereinzelte Zelte, alte Wohnwagen und einige kleine Bungalows frei. Dahinter glitzerte zwischen den Bäumen die Oberfläche eines Sees.

Die flachen Gebäude standen zunehmend dichter und bildeten mit ihren Rückseiten nun einen Sichtschutz, sodass kaum noch etwas zu sehen war. Dann endete der Zaun. Auf der Rückseite des letzten Hauses hing ein Schild: „Camp Nebelsee“ Sie fuhren durch das angrenzende, offen stehende Tor auf das Gelände und blickten hinunter auf den See. 

Schmuckgrafik als Trenner

Natürlich lässt man sich beim Malen und auch beim Schreiben von Erlebnissen und Orten inspirieren. Für diesen ergab es sich, dass wir am Wochenende zufällig die Strecke fuhren und ich einen Schnappschuss aus dem Auto machen konnte. Meine Bleistiftskizze kann nicht einmal annähernd dieses Gefühl einfangen. 

Auch zum Bungalow meiner Großeltern fuhren wir früher oft durch den Wald, um an unser Ziel zu kommen. Vielleicht musste deswegen der Weg zum „Camp“ durch den Wald führen. 

Das ist der letzte Beitrag für Juni 2026. Alle bisherigen Beiträge des Monats könnt ihr wie immer bei Sari finden. 

Der Weg durch den Wald (P52, Wald)
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