Moodbild: Rückblick Q2 2026

Nun liegt auch das zweite Quartal hinter uns und damit ist 2026 schon zur Hälfte wieder vorbei. Zeit für einen neuerlichen Rückblick. 

Meine Schreibprojekte 

Novelle „Ruf nach Meer“ 

Ende April habe ich es endlich gewagt, das Cover festzuklopfen. Es passt nun, denke ich zur Altersgruppe und zur Geschichte. Damit sieht nun auch die Projektseite gleich viel sauberer aus und das Projekt hat eine entsprechende Kachel auf der Startseite erhalten. 

Den Anfang der Story habe ich ja noch einmal komplett umgeschrieben. So wurden aus ca. 2.600 Wörter etwa 5.400 Wörter. Anschließend musste dann alles andere überarbeitet werden, um zu dem veränderten Start zu passen. Ich bin ganz ehrlich, das war nicht meine Lieblingsarbeit. Das konzipieren und aus dem Bauch heraus Szenenelemente schreiben, das ist viel mehr mein Ding. Aber für den Abschluss gehört es natürlich dazu. 

Am Abend des 18.05. habe ich mich dann entschieden, dass es genug ist und den Schritt zur Veröffentlichung auf Amazon KDP gewagt. Ich habe es unter Amazon Select veröffentlicht, sodass es KU-Leser kostenlos lesen können. (Ich werde dann einfach an gelesenen Seiten beteiligt.) 

Die Comicfassung steht nun noch auf einem anderen Blatt Papier. 

Das verborgene Gleichgewicht

In diesem Quartal drehte sich mein Gedankenkarussell wieder sehr munter weiter. Da ich mir ja vorgenommen hatte, an Buch 1 erst zu schreiben, wenn „Ruf nach Meer“ fertig ist, hatte mein Kopf nichts besseres zu tun, über eine potentielle Web-Serie nachzudenken, die ich ggf. über Plattformen oder hier im Blog veröffentlichen könnte. Da bin ich nun erstmal wieder auf die Bremse gegangen. Denn all das macht herzlich wenig Sinn, wenn es mich am Ende immer wieder davon abhält, die Geschichte zu schreiben, die ich als Buch veröffentlichen möchte. 

Ich habe jedoch vor, einige lose diegetische Elemente in die Variationsphase einfließen zu lassen. Den Anfang machte Miras Spurenbuch. Ein Format für das ich in Zukunft sicher noch ein paar Beiträge nachreichen werde. Weitere Formate habe ich geplant, gehen mir jedoch nicht so leicht von der Hand, wie die einfachen Bleistiftzeichnungen von Mira. 

Gleichzeitig muss ich dringend aufpassen, dass ich nun langsam in die Schreibstimmung zurück finde. Sonst habe ich irgendwann alle möglichen Details meiner Welt definiert, aber keine Story für euch zum Lesen. 

Ich überlege nun schon seit ein paar Wochen, ob ich vielleicht lieber erstmal bei Patreon oder so Kapitelweise veröffentliche, damit ich einfach vorwärts komme, statt jetzt alles auf Kindle Unlimited zu setzen, nur um am Ende trotzdem nicht gefunden zu werden. 

Weitere kreative Aktivitäten 

Projekt 52

Für den April hatte ich mir eine besondere Herausforderung gestellt. Ich wollte aus den vier Begriffen eine kleine Comic Mini-Serie aus vier Seiten erstellen. Wie gut mir das gelungen ist, dürft ihr selbst beurteilten. Hier geht es zu Teil 1 (LINK) 

Den Mai nutzte ich, um Zeichnungen für Miras Spurenbuch anzufertigen. Ganz klassisch mit Bleistift. Dazu schrieb ich ein paar Zeilen, in welcher Situation Mira womöglich gezeichnet hat. 

Für Juni wollte ich ursprünglich maritime Mini-Aquarelle malen, um „Ruf nach Meer“ noch etwas zu feiern. Doch als die Themen raus kamen, passte es nicht so richtig. Daher wurde der Juni zu einer Mischung verschiedener loser Beiträge. 

Variationsphase 

Im zweiten Quartal habe ich versucht relativ regelmäßig zu veröffentlichen. Hierbei standen die kürzeren “Projekt 52“-Beiträge im Wechsel zu längeren Reflexionsbeiträgen. Allein der April hat es so auf 9 Beiträge gebracht, während es in Q1 noch 10 in Summe waren. Im Mai schaffte ich 8 Beiträge und im Juni noch einmal 9. Das entsprach etwas 2 Beiträgen pro Woche.  

Ich habe meine Inhalte diesmal zunehmend in Miro und Scrivener geplant, sodass ich oft abends vorbereitet und morgens automatisch veröffentlicht habe. Gerade im Mai hat das sehr gut funktioniert, während Mitte Juni mein Puffer leer lief und ich etwas hinterher arbeiten musste.

Auch die Startseite habe ich mittlerweile etwas angepasst. Den Inhalt des Sliders und der Kacheln verändert und Call-to-Action Elemente für meine Projekte integriert. 

Alles in allem ein recht produktives Quartal, auch wenn mir zum Ende hin etwas die Luft ausging. 

Ausblick 

Nachdem ich im Juni etwas zu kämpfen hatte, bin ich gerade eigentlich recht aufgeregt, weiterzumachen. Ich konnte für die Projekt 52 Themen schon eine Klammer finden, die es mir erlaubt, bei meiner Welt zu bleiben. Gleichzeitig habe ich eine strategische Entscheidung getroffen, die mir hoffentlich wieder mehr Motivation beim Schreiben gibt. 

Gleichzeitig weiß ich jedoch auch, dass wir diesen Monat noch die Steuererklärung fertig machen müssen. Nächste Woche gibt es bei uns auch Zeugnisse und die Kinder werden entsprechend zu Hause sein. Ich muss mir also ganz realistisch eingestehen, dass das bevorstehende Quartal mehr Disziplin von mir verlangt, wenn ich nicht alles schleifen lassen will. 

Mal schauen, wie gut mir das gelingt. 

Halbzeit – und ein Blick auf Q2/2026
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