Ihr Atem stockte, als sie auf ein kleines, unscheinbares Glasgefäß blickte. In seinem inneren schienen helle Schlieren aus Licht zu schweben. Durch das Leuchten entstanden unheimliche Schatten an der umgebenden Steinwand des Verstecks. 

Seltsame Symbole waren über den Bauch des Fläschchens in das Glas graviert. Um den schlanken Hals des Fläschchens war ein Band gebunden, das mit weiteren Symbolen verziert war. Die Zeichen schienen sich in einem gleichmäßigen Muster zu wiederholen. 

„Was ist das denn?“ Vorsichtig streckte sie den Arm aus und griff nach der Phiole. „Wie funktioniert das?“ Sie drehte und wendete das Glas, so gut sie konnte. In dem engen Raum kaum Platz. Auf dem Boden des Glases war ein vierzackiger Stern graviert. Doch woher das seltsame Licht kam, konnte sie beim besten Willen nicht erkennen. 

Schmuckgrafik als Trenner

Neuer Monat – neue Themen. Auch diesen Monat nehme ich euch mit hinein in meine Geschichte „Das verborgene Gleichgewicht“. Ich will versuchen auf schwarzem Karton kleine Ausschnitte aus der Geschichte zu zeichnen. Leider verschwindet beim Fixieren immer das Leuchten der Pastellkreide, die ich im ersten Durchlauf aufgetragen habe. Mit Polychromos habe ich daher nachgearbeitet.

Alle Beiträge aus dem Monat August findet ihr wie immer bei Sari: Projekt52 im August

Die Versuchung (P52, Möglichkeit)
Markiert in:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert